Gebetswachen für Gerechtigkeit und Frieden

Gebetswachen für Gerechtigkeit und Frieden

v.l.: Hedy Brenner (Labelkommission), Jörg Winkelströter (Präsident AGCK), Anne Durrer (Generalsekretärin AGCK), Esther Lendenmann (Initiantin), Tarzisius Caviezel (Davoser Gemeindeammann), Irma Wehrli (AKID-Präsidentin) und Luzia Wehrle (Labelkommission)
v.l.: Hedy Brenner (Labelkommission), Jörg Winkelströter (Präsident AGCK), Anne Durrer (Generalsekretärin AGCK), Esther Lendenmann (Initiantin), Tarzisius Caviezel (Davoser Gemeindeammann), Irma Wehrli (AKID-Präsidentin) und Luzia Wehrle (Labelkommission)
© AGCK / Lizenzfrei

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz hat das Oecumenica-Label dem WEF-Projekt «Schweigen und Beten» verliehen.

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) hat am 22. Januar das Oecumenica-Label dem Projekt «Schweigen und Beten» der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Davos (AKiD) verliehen. Die Aktion „Schweigen und Beten“ wird zum 20. Mal von den Davoser Landes- und Freikirchen durchgeführt. Während Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik am WEF ihre Meetings abhalten, treffen sich Beterinnen und Beter und bringen in der Stille ihr Anliegen vor Gott. Sie demonstrieren nicht gegen das WEF, sondern praktizieren Fürbitte als Grundlage der Solidarität.

Initiantin dieser Aktion ist Esther Lendenmann. Nach jahrelangen Aufgaben in Armutsgebieten in der Dritten Welt trat sie in Davos eine Stelle als Pastoralassistentin an. Ihr Traum damals war es, dass nicht nur das Geld, sondern auch das Mitgefühl zur globalen Kraft würde. Rasch fand sie bei den AKiD-Mitgliedern Mitbeter. Inzwischen findet "Schweigen und Beten" nicht nur in Davos statt: 24 Gemeinschaften im In- und Ausland haben sich dem Projekt angeschlossen. Sie beten nicht alle während des WEF, aber alle orientieren sich am Motto von Albert Schweitzer: "Gebete ändern nicht die Welt, aber Gebete ändern Menschen, und Menschen ändern die Welt".
 

Autor
Majorin Hedy Brenner