Heilsarmee droht Haus-Besetzern mit Räumung

Heilsarmee droht Haus-Besetzern mit Räumung

Das Gebäude der Heilsarmee Zürich Zentral ist seit dem 23. November besetzt.
Das Gebäude der Heilsarmee Zürich Zentral ist seit dem 23. November besetzt.
© 20M / Reto Oeschger / Limitierte Rechte

Die Heilsarmee fordert die Besetzer auf, das Haus zu verlassen. Sollte das nicht passieren, zieht man eine Räumung in Betracht.

Das Heilsarmee-Haus an der Ankerstrasse 31 im Stadtzürcher Kreis 4 ist seit dem 23. November 2017 besetzt. Zu Beginn wurden die Besetzer von der Stiftung toleriert. Mittlerweile sind aber zwei Ultimaten verstrichen und die Heilsarmee möchte mit dem Abbruch der Liegenschaft beginnen. Ende 2019 soll das Neubauprojekt inklusive neuem Gemeindesaal und einem Wohnheim mit 36 Plätzen bezugsbereit sein.

Aus diesem Grund gibt es nun ein finales Ultimatum bis am 10. Januar um 24 Uhr. «Sollen Sie sich danach noch im Gebäude befinden, behalten wir uns das Recht vor, jederzeit eine polizeiliche Räumung zu beauftragen», heisst es in einer Mitteilung. Man habe die Besetzer mündlich über den Erhalt der Abbruchbewilligung informiert. «Wir standen bis zum jetzigen Zeitpunkt in einem guten Dialog mit der Besetzerschaft und hoffen nun auch beim Abschluss auf ihre Kooperation.» Und : «Wir weisen die HausbesetzerInnen und alle BesucherInnen darauf hin, dass der Aufenthalt in diesem Gebäude nach wie vor illegal ist.»

Ob die Hausbesetzer dem Wunsch nach Kooperation nachkommen, ist nicht bekannt. Es sind jedoch Events für die Zeit nach dem 10. Januar angekündigt.

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Quelle: 20 Minuten (09.01.2018)