Menschen ermutigen, ein gelingendes Leben zu führen

Menschen ermutigen, ein gelingendes Leben zu führen

Hope-Point: Die Stiftung Heilsarmee Schweiz wurde über ein Legat beauftragt, sich im Kanton Zug zugunsten der Bevölkerung zu engagieren.

Mit diesem von März bis Oktober 2018 befristeten Projekt Hope-Point will die Heilsarmee herausfinden, wie ein solches Angebot ausgestaltet werden kann. Der Hope-Point will Menschen ermutigen und befähigen, ein gelingendes Leben zu führen. Grundlage für das Angebot - so die Information der Heilsarmee - biete das Konzept Sozialberatungsstelle, «das sich bereits seit vielen Jahren an verschiedenen Standorten bewährt». Dazu kommt nun die Idee der Cafeteria, «die als multikultureller Treffpunkt gedacht ist und wo auch Aktivitäten (Tauschbörse, Kurse, Kulturvermittlung, etc.) stattfinden können. Mit einem überschaubaren Sortiment an Brocki-Kleidern oder Waren soll ein zusätzlicher Anreiz für einen Besuch geschaffen werden. Gleichzeitig kann daraus auch Nothilfe geleistet werden.»

Bei den Räumlichkeiten an der Bahnhofstrasse 3 in Steinhausen handelt es sich um eine befristetet Zwischennutzung bis voraussichtlich Ende Oktober 2018. Die Räume werden ab 1. Februar eingerichtet, und am 1. März wird der Betrieb aufgenommen. Die Öffnungszeiten werden je nach Bedarf und verfügbaren Mitarbeitenden angepasst. In den ersten Wochen sind sie wie folgt geplant: Cafeteria /Shop: Mi. bis Fr., 14.00 bis 17.00 Uhr; Sozialberatungsstelle (nach Voranmeldung): Do. und Fr., 14.00 bis 16.00 Uhr; Lebensberatung / Seelsorge (nach Voranmeldung): Fr., 14.00 bis 17.00 Uhr

Die Heilsarmee hat Vertreter der katholischen Kirche (Karl Fluwyler), der reformierten Kirche (Rolf Berweger) und der Freikirchen (Daniel Bishop) sowie Eva Wimmer vom FRW zur Mitarbeit in den Steuerungsausschuss eingeladen. Die Heilsarmee ist eine sozialdiakonische Bewegung, die heute in 128 Ländern vertreten ist. Sie definiert ihren Auftrag wie folgt: «Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche. Ihre Botschaft gründet auf der Bibel. Ihr Dienst ist motiviert von der Liebe Gottes. Ihr Auftrag ist es, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und in seinem Namen menschliche Not ohne Ansehen der Person zu lindern.»

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Quelle: Pfarreiblatt Zug (02.02.2018)