Jazz-Trompeter James Morrison brilliert in Bern

Jazz-Trompeter James Morrison brilliert in Bern

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Mit viel Schalk und Mimik konzertiert der Weltstar am Sonntagabend im Theatersaal National Bern. Auch seine Spiritualität hat Platz.

Ob bei Jazz, Gospel, der Komposition seines Sohnes Will oder beim Heilsarmeemarsch – der Weltstar spielt mit offensichtlicher Freude und versprüht diese auch.

Das Multitalent wechselt mitten im Stück von der Posaune zur Trompete. Er bläst vierstimmig auf der Posaune oder spielt virtuos Klavier. Doch nicht als abgehobener Weltstar, sondern immer im Kontakt mit seiner 3-köpfigen Begleitband und dem Musikkorps der Heilsarmee Bern.

Musik heisst für den gebürtigen Australier nicht einfach im Rampenlicht glänzen; vielmehr geht es ums Miteinander mit den Mitmusikern und dem Publikum. So erzählt er von seiner Mutter, „der einzigen Person, die an der Orgel – mit zwei Händen auf den Tasten und beiden Füssen auf den Pedalen – auch noch ihr zwei kleinen Söhne in Schach halten konnte“.

James Morrison ist als Sohn eines Methodistenpredigers aufgewachsen und seiner Herkunft treu geblieben. Seine Spiritualität kommt denn auch in seinem Arrangement des Methodistenliedes von George Bennard „The Old Rugged Cross“ zum Ausdruck.

James Morrison tritt immer wieder gemeinsam mit verschiedenen Staffbands der Heilsarmee auf.

 

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Die Redaktion